Von der kleinen Pension zum Boutique-Hotel ***s
Eines Abends lernt der 28-jährige Alois Lechner in einer Bar einen deutschen Reisevermittler kennen, der ihm vorschlägt, einen Teil seines fast fertiggestellten neuen Hauses in eine Pension umzuwandeln – für die vielen Touristen, die es kaum erwarten können, ihren Sommerurlaub im schönen Terenten zu verbringen. Alois lässt sich überzeugen, und 1967 kommen die ersten Gäste aus Deutschland. Die Pension hat noch keinen Namen, und die 16 Zimmer sind einfach, aber die Küche ist hervorragend und die Atmosphäre herrlich familiär. Die Urlauber verlieben sich augenblicklich in den Ort und kehren Jahr für Jahr zurück. Von der herrlichen Aussicht auf die Dolomiten verzaubert, ist es gerade einer dieser Stammgäste, der die beliebte Pension erstmals „Dolomitenblick“ nennt.
Nach wenigen Jahren reicht der Platz nicht mehr aus, und es werden zwei neue Zimmer gebaut sowie die Küche vergrößert. Gegen Ende der 70er Jahre entstehen ein Hallenbad und eine Sauna – eine kleine Revolution für die damalige Zeit –, zu denen bald eine Bar und weitere Zimmer hinzukommen.
Der Wendepunkt kam 1996 mit dem Bau von neun modernen Zimmern aus Holz mit Balkon und eigenem Bad, einem neuen Speisesaal und einer größeren Bar.
Die Jahre 2000, 2006 und 2013 zeugen von weiteren bedeutenden Veränderungen: dem Bau einer neuen Küche, der Schaffung eines neuen Saunabereichs, der Erweiterung des Schwimmbads und dem Bau der neuen Panorama-Royal-Zimmer, der neuen Lobby und der Bibliothek. Doch die Leidenschaft der Familie Lechner und die herzliche Südtiroler Gastfreundschaft sind trotz des starken Wandels nach wie vor dieselben geblieben.